Information Technology

Mehr Rechenpower für den Wasserbau

High Performance Computer (HPC) der BAW. Das System verfügt über 5.000 Prozessorkerne mit einer Spitzenleistung von 208 Tflop/s.

Die Arbeit der rund 40 wissenschaftlichen Modellierer in der Abteilung „Wasserbau im Binnenbereich“ stellt besondere Anforderungen an die Leistungsfähigkeit und Flexibilität der Hard- und Software.

Anlässlich der Inbetriebnahme des neuen HPCs sagte der für den Wasserbau in Karlsruhe zuständige Abteilungsleiter, Dr.-Ing. Andreas Schmidt: „Unsere Projekte für die Dienststellen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) sind zumeist Unikate. Daher müssen unsere numerischen Modelle in aller Regel auf die jeweilige wasserbauliche Fragestellung zugeschnitten werden. Da wir der Fortentwicklung unserer numerischen Methoden eine große Bedeutung beimessen, sind wir auch selbst in der Programmentwicklung engagiert.“

Der neue Hochleistungsrechner ist in der Lage, eine große Anzahl an Berechnungen parallel abzuarbeiten, was die Effizienz der Modellierungen deutlich erhöht.

Wasserbauliche Maßnahmen an den Bundeswasserstraßen erhalten und verbessern die Leistungsfähigkeit der Verkehrswege unter Berücksichtigung der immer wichtiger werdenden Umweltaspekte.

Ziel der Modellrechnungen der BAW ist es, den WSV-Dienststellen Entscheidungsgrundlagen für Unterhaltungs- und Ausbauplanungen bereitzustellen.

Hierzu nutzt die BAW ihre Hochleistungsrechner für komplexe hydro- und morphodynamische Berechnungen, um Fragestellungen im Bereich des Flussbaus, der hydraulischen und betrieblichen Optimierung von Wasserbauwerken, der Fahrdynamik und der ökologischen Durchgängigkeit zu beantworten.

Vor dem Hintergrund steigender Ansprüche an die Wirkungsprognosen wachsen die Anforderungen an Genauigkeit und Prognosesicherheit der Simulationsergebnisse wie auch die räumliche und zeitliche Ausdehnungen der numerischen Modelle.

http://www.baw.de/DE/service_wissen/meldungen/meldungen.html?id=4ec5b1c400140d2b…

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